„ Spießer“
„Beachtet mich, ich bin spitze!“
Spitz allerdings, aber eher abgeflacht, ohne Profil, mit geglätterter Oberfläche, nach einer Norm geformt. Die Augen, um sehen und erkennen zu können, sind nicht vorhanden.
„88“
Die Haarschneidemaschine als Symbol für die Skinheads.
„88“ ist das von der rechten Szene verwendete Symbol für „Heil Hitler“
(der achte Buchstabe im Alphabet ist das H).
„Made in Germany“ steht für die hausgemachte Ideologie
„Ordnung“
Das schwarz-weiße Schubladendenken in
den Farben der preußischen Reichskriegsflagge.
„Luger P 8“
Die verrosteten Überreste einer Pistole aus dem 2. Weltkrieg auf dem Leichentisch.
Die seitlichen Wandbilder jubelnder
Menschenmengen anlässlich des 50. Geburtstags Adolf Hitlers am 20. 4. 1938
„Sternzeichen“
„Gruß aus Hoyerswerda“
Das Souvenirbrett der 50er Jahre als Symbol für Deutschtümelei.
September 1991: Das Ausländerwohnheim von Hoyerswerda, in dem ca. 150 Mozambikaner und Vietnamesen untergebracht sind, ist tagelang Ziel beispielloser rechtsradikaler Angriffe. Skinheads und Neonazis liefern sich Straßenschlachten mit der Polizei und setzen den Plattenbau in Brand.
Erstmals wird auch unverhohlene Sympathie der Anwohner für die Randalierer deutlich.
„endlich 18“
Nicht der harmlose 18-Jährige trägt das T-Shirt, sondern der Neonazi, der seine
Verbundenheit zu Adolf Hitler dokumentieren will.
(1 = der 1. Buchstabe im Alphabet, 8 = der 8. Buchstabe) - Abgestempelt.
„Deutscher Vorgarten“
Die Tarnung
(oder vielleicht „Enttarnung“?)
des Gartenzwergs.